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Ein Gespräch mit dem Siegburger Kardiologen Dr. Thomas
Schmidt.
Herr Dr. Schmidt, Sie gehören neben Dr. Rabahieh zu
den Ideengebern des neuen Facharztzentrums Rhein-Sieg. Was hat Sie
zu diesem Mammutprojekt bewogen?
Da gibt es mehrere Ansätze. Zunächst gilt es, die
medizinische Grundversorgung auf Jahre hinweg zu sichern. Dabei
spielt der Gedanke der Vernetzung eine ganz wesentliche Rolle. Die
Medizin muss sich heute auf ganz andere, sehr komplexe
Krankheitsbilder einstellen und interdisziplinär arbeiten. Mit
Blick auf die Zukunft macht es also Sinn, wenn sich Fachärzte
unterschiedlicher Ausrichtungen zusammen tun, unter einem Dach
kurze Wege nutzen.
Welche Vorteile sehen Sie für ihre Patienten?
Viele, sonst hätten wir das so nicht realisieren
können. Patienten müssen keine weiten Wege mehr auf sich
nehmen, um unterschiedliche Spezialisten zu konsultieren. Dringende
Fälle sind schnell versorgt, denn die meisten Praxen werden
von zwei oder mehreren Medizinern geführt. So werden
Vertretungsfälle problemlos aufgefangen und Schließzeiten
vermieden. Die Zusammenarbeit im Ärztehaus kann durch die
räumliche Nähe problemlos und Hand in Hand funktionieren.
Auch die enge Vernetzung mit unseren Gesundheitsdienstleistern
erweitern das Angebot einer umfassenden Patientenversorgung. Das
stärkt auch die Stadt und wird ihrem Profil als
Gesundheitsstandort einen enormen Schub geben. Immerhin ist ein so
geballtes medizinisches Angebot dieser Größenordnung
sonst eher in größeren Städten wie Bonn und
Köln zu finden.
Mit dem Standort haben sie quasi ein Sahnestück
erwischt
Richtig, es stimmt einfach alles. Die Anbindung an den
öffentlichen Personennahverkehr ist praktisch vor der
Haustür. Wer am Bahnhof ankommt, ist ja fast schon da. Das ist
insofern für uns von großer Bedeutung, da wir als
Fachärzte nicht nur Patienten aus Siegburg, sondern aus der
gesamten rechtsrheinischen Region versorgen.
So können insbesondere auch ältere Menschen aus
ländlichen Regionen wie Much, Windeck oder Eitorf über
den öffentlichen Nahverkehr uns bequem im Facharztzentrum
erreichen. Für Patienten, die mit dem PKW anreisen, steht eine
Tiefgarage mit 200 Stellplätzen zur Verfügung. Über
Fahrstühle können die Praxen dann barrierefrei erreicht
werden.
Das klingt an sich alles einfach, erfordert jedoch den
Aufbau komplexer Strukturen.
Absolut. Wir Mieter sind in einer Betreibergesellschaft
organisiert. Hierüber werden alle Belange hinsichtlich
Außendarstellung, Qualitätsmanagement und IT
Infrastruktur gesteuert. SIEGBURGMED - Facharztzentrum Rhein-Sieg
garantiert somit einen hohen Qualitätsstandard. Um diesen auch
überprüfbar zu machen, haben sich alle Ärzte einer
Zertifizierung nach ISO 9001 verpflichtet.
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