Verkehrsregelung mit Pinsel und Farbe
Lauthausener Kinder malen Schilder selbst
Verkehrsberuhigung ganz persönlich: Mit
Schubkarren voll beladen mit Schildern und Werkzeug zogen die
jungen Künstler durch das Dorf
Lagebesprechung im Käulchenshof: Die Kinder
bestimmten selbst, an welchen Orten sie ihre Schilder anbringen
wollen.
Gerne und oft missachtet: Ein selbst gemalte
Schild weist auf das Parkverbot am Sportplatz in Lauthausen
hin.
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Während im Stadtkern die Kunst der
"Großen" Interesse erntet, gehen in Lauthausen kleine
Nachwuchskünstler auf die Straße: Auch sie nähern
sich dem, was Kommunikation ausmacht - gerade und vor allem mit
Verkehrsteilnehmern.
"Mama´s Kinder" und "für alle 30" haben Jessica und
Mandy in großen bunten Lettern auf ihr Schild gemalt.
"Vorsicht spielende Kinder", appelliert Lisa Schilling an
Autofahrer, die mit überhöhter Geschwindigkeit über
die Lauthausener Straße oder Am Bach brettern.
So drückt Dimitri seinen Wunsch nach einem Zebrastreifen aus; sein Bild hängst an einen Gartenzaun an der Straße "Im Käulchenshof". Tobias weist auf der Straße "Am Stück" auf das das stets gerne missachtete Parkverbot hin. In dem eng gestalteten Bereich liegen Sport- und Spielplatz in direkter Nachbarschaft: "Parkende Autos sind für da für die Kids ein Hindernis, der Weg nach Hause ist dann nur über die Fahrbahn möglich", erklärt Marlene Kemp. Sie wohnt in Lauthausen und hatte die Idee für die selbst
gestalteten Verkehrsschilder entwickelt, weil "die Malaktion sollte
auch einen Sinn haben und nachhaltig sein." In ihrer Mal- und
Nähschule in Bödingen zog Kemp die Werke auf
Sperrholzplatten und versiegelte die Oberflächen zum Schutz
vor allzu viel Regen. "Eine Weile werden sie wohl halten", sagt sie
und ist ebenso wie die Kinder gespannt auf die ein oder andere
Reaktion der Autofahrer. In jedem Fall habe das Ganze eine Menge
Spaß gemacht, "darum ging es nämlich auch."
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